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Projektverwaltung Datenbankprojekte

Info zur mb WorkSuite 2027

Teamarbeit im Büro, in Zweigstellen und 
Homeoffice auf Basis einer SQL-Datenbank

Mit der mb WorkSuite 2027 wird die Projektablage um eine zusätzliche technische Möglichkeit erweitert. Projekte können in einer SQL-Datenbank abgelegt werden. Damit wird mit der mb WorkSuite das gemeinsame und verteilte Arbeiten möglich.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die wichtigsten Informationen zur geplanten Einführung der SQL-basierten Projektablage zusammen. Ziel ist es, Geschäftsführung, Entscheider sowie IT-Verantwortliche frühzeitig zu informieren und die interne Bewertung der neuen Möglichkeiten für Teamarbeit, Mehrbenutzerbetrieb und Homeoffice-Arbeit zu erleichtern.

Zukünftig wird unterschieden:

  • Dateiprojekte
    bisherige Projektablage im Dateisystem zum Einzelbenutzerbetrieb.
    Ein Projekt kann immer nur durch einen Bearbeiter gleichzeitig bearbeitet werden.
  • Datenbankprojekte
    neue Projektablage in einer SQL-Datenbank zum Mehrbenutzerbetrieb.
    Ein Projekt kann im Team gleichzeitig bearbeitet werden, Mitarbeiter im Büro, in der Zweigstelle und im Homeoffice arbeiten gemeinsam auf einer Datengrundlage. 

Hierzu wird ein neues Modul angeboten. Es richtet sich an Büros, die ihre Projektbearbeitung stärker auf Zusammenarbeit, zentrale Administration und verlässliche Datenhaltung ausrichten möchten:

  • W200 Gleichzeitige Projektbearbeitung im Team 199,- €
    auf Basis einer SQL-Datenbank (MSSQL, MariaDB)
    (Servicevertrag 5 €/Monat)
    Voraussetzung ist eine VPN-Anbindung aus Zweigstelle und Homeoffice an das Büronetzwerk.
    Die erreichbare Performance in der Projektbearbeitung wird dabei maßgeblich durch die Internetverbindung bestimmt (Down-/ Upstream und Latenz).

Bitte beachten Sie:

Je nach weiteren technischen Konkretisierungen werden wir die bereitgestellten Informationen aktualisieren und ergänzen.

Projektverwaltung neu gedacht

Die Anforderungen an die Projektbearbeitung und -verwaltung haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Während früher Anwender überwiegend im Büro an lokal gespeicherten Projekten allein arbeiteten, gehören heute Homeoffice, Zweig stellen, externe Projektpartner sowie der regelmäßige Austausch von Modellen und Projekt daten vielerorts zum Alltag. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an die Verfügbarkeit und Sicherheit von Projektdaten. Unterschiedliche Projektstände, manuelle Projektkopien oder nicht abgestimmte Änderungen führen schnell zu Fehlern und unnötigem Mehraufwand. Hinzu kommt der Wunsch, unabhängig von Arbeitsplatz und Standort jederzeit auf aktuelle Projektdaten zugreifen zu können. Mit der mb WorkSuite 2027 wird die Projektverwaltung deshalb konsequent weiter entwickelt. Neben der bewährten lokalen Projektbearbeitung stehen neue Möglichkeiten für das gemeinsame und verteilte Arbeiten an Projekten und die zentrale Verwaltung von Benutzer- und Projektrechten zur Verfügung.

Eine WorkSuite. Zwei Arbeitsweisen.

Die mb WorkSuite verwaltet Projekte seit vielen Jahren standardmäßig als Dateiprojekte. Technisch basieren diese Dateiprojekte auf lokal gespeicherten SQLite-Datenbanken und eignen sich besonders für klar abgegrenzte Einzelarbeit. Dabei handelt es sich um eine dateibasierte Datenhaltung, bei der Projekte im Dateiverzeichnis auf lokalen Laufwerken oder gemeinsamen Netzlaufwerken gespeichert werden. Diese Arbeitsweise hat sich insbesondere für Einzelanwender und kleinere Büros bewährt. Sie benötigt keine zusätzliche Server-Infrastruktur, lässt sich unkompliziert einrichten und bietet eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit bei minimalem Administrationsaufwand.

Mit zunehmender Teamgröße und einer wachsenden Anzahl gemeinsam bearbeiteter Projekte ändern sich jedoch die Anforderungen an die Projektverwaltung. Mehrere Mitarbeiter greifen auf dieselben Projekte zu, Änderungen sollen sofort für alle Beteiligten verfügbar sein und Projekt daten müssen zentral organisiert werden. Die mb WorkSuite 2027 unterscheidet deshalb klar zwischen den bekannten Dateiprojekten für den Einzelbenutzer betrieb auf Projektebene und den Datenbankprojekten für den Mehrbenutzer betrieb mit einer zentralen Datenhaltung auf einem Datenbankserver. Dateiprojekte bleiben die bewährte Lösung für die lokale Projektbearbeitung. Zum Schutz der Projektdaten werden Dateiprojekte künftig durch Projektsperren geschützt. Dadurch kann ein Projekt immer nur durch einen Benutzer gleichzeitig geöffnet und bearbeitet werden.

Für die gemeinsame Arbeit in Teams stehen jetzt die Datenbankprojekte als vielseitige und leistungsfähige Alternative zur Verfügung. Im Gegensatz zur dateibasierten Lösung wer den die Projektdaten dabei nicht auf lokalen Laufwerken oder Netzlaufwerken gespeichert, sondern in einer zentralen Datenbank auf einem Datenbankserver verwaltet. Dadurch erhal ten alle berechtigten Anwender Zugriff auf denselben Projektbestand. Der Mehrbenutzer betrieb ist bei Datenbankprojekten möglich und erfolgt auf Projektebene. Einzelne Modelle im Projekt können weiterhin nur durch einen Benutzer gleichzeitig bearbeitet werden. So erhält jedes Büro die Projektstruktur, die optimal zur vorhandenen Arbeitsweise passt. Vom Einzelarbeitsplatz bis zum standortübergreifenden Planungsteam stehen mit der mb WorkSuite 2027 passende Lösungen für jede Projekt- und Bürogröße bereit.

Ein Projektbestand statt vieler Projektkopien

Die gemeinsame Bearbeitung von Projekten gehört in vielen Büros zum Alltag. Bisher konnten mehrere Anwender auch in Dateiprojekten parallel arbeiten, beispielsweise auf gemeinsamen Netzlaufwerken. Dabei wurden einzelne Modelle über Modellsperren ge schützt, um Konflikte bei der Bearbeitung zu vermeiden. Mit der zunehmenden Vernetzung von Modellen, Berechnungen und Projektinforma tionen steigen jedoch auch die Anforderungen an die Datenhaltung. Änderungen wirken sich immer häufiger auf mehrere Bereiche eines Projektes aus. Gleichzeitig führen viele parallele Zugriffe zu steigender Netzwerklast und spürbaren Performanceeinbußen, ins besondere bei größeren Projekten oder mehreren Bearbeitern. 

Besonders kritisch sind Arbeitsweisen, bei denen Projektverzeichnisse zwischen mehreren Arbeitsplätzen oder Standorten synchronisiert werden. Deshalb verhindert die mb WorkSuite seit der Version 2025.011 die Arbeit mit Projekten in bekannten Synchronisationsverzeichnissen wie OneDrive, Dropbox oder vergleichbaren Diensten. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz vor Datenverlusten und beschädigten Projekten. Die Datenbankprojekte verfolgen einen anderen Ansatz. Statt Projektkopien zu verteilen oder Daten zwischen verschiedenen Speicherorten zu synchronisieren, arbeiten alle Anwender auf einem gemeinsamen Projektbestand in einer zentralen SQL-Datenbank. Änderungen stehen unmittelbar allen berechtigten Mitarbeitern zur Verfügung und müssen nicht mehr manuell zusammengeführt werden. Dadurch werden typische Fehlerquellen der dateibasierten Datenhaltung vermieden. Gleichzeitig verbessert sich die Performance im Mehrbenutzerbetrieb und die Organisation gemeinsamer Projekte wird deutlich einfacher.

Zusammenarbeiten ohne Standortgrenzen

Die Datenbankprojekte eröffnen neue Möglichkeiten für die standortübergreifende Zusammenarbeit. Projekte können zentral verwaltet werden, während Mitarbeiter im Büro, im Homeoffice oder in Zweigstellen auf denselben Projekt bestand zugreifen. Die beste Performance wird erreicht, wenn sich Arbeitsplätze und Datenbankserver im selben Netzwerk befinden. Diese Betriebsform eignet sich besonders für größere Projekte, viele gleichzeitige Anwender und einen performanten Büroalltag. 

Für die Zusammenarbeit über Homeoffice, Zweigstellen oder externe Standorte können Datenbankprojekte auch über VPN-Verbindungen oder in einer Cloud-Infrastruktur genutzt werden. Dabei wird die mb WorkSuite ebenfalls lokal installiert, die Projektdaten jedoch zentral auf dem Datenbankserver abgelegt. Der Zugriff auf Datenbankprojekte über VPN oder Cloud-Infrastrukturen ist möglich und robust. Gegenüber dem Betrieb im gleichen Firmennetzwerk entstehen jedoch deutlich höhere Latenzzeiten mit unmittelbarer Auswirkung auf die Performance.

Insbesondere Ladezeiten und Neuberechnungen sind stark abhängig von der vorhandenen Internetverbindung und können bei größeren Projekten und ungünstigen Randbedingungen spürbar langsamer ausfallen. Für regelmäßiges standortübergreifendes Arbeiten bietet der Einsatz von Remote- Arbeitsplätzen oder Rechenzentrumslösungen eine gute Alternative. Dabei befinden sich sowohl die mb WorkSuite als auch die SQL-Datenbank im selben Netzwerk. Auf dem lokalen Rechner wird die mb WorkSuite dagegen nicht installiert. Über das Internet werden in diesem Fall lediglich Bildschirminhalte sowie Tastatur- und Mauseingaben übertragen. Die Auswirkungen von Netzwerklatenzen auf Datenzugriffe, Ladezeiten und Rechenoperationen werden dadurch deutlich reduziert. 

Bei dieser Arbeitsweise können jedoch Verzögerungen zwischen der lokalen Mausbewegung und der Ausführung auf dem Remote-Rechner auftreten. Welche Lösung die beste ist, hängt deshalb nicht allein von der Datenbank selbst ab, sondern immer auch von der vorhandenen Infrastruktur, Verbindungsqualität und den Arbeitsabläufen im Büro ab. Für größere Teams und umfangreiche Projekte empfehlen wir grundsätzlich eine zentrale Datenhaltung auf einem SQL-Datenbankserver und den Einsatz von Remote-Arbeitsplätzen

Mehr Übersicht durch zentrale Verwaltung

Mit der Datenbanklösung wird die mb WorkSuite 2027 um die neue Anwendung „mb LizenzManager Konfig“ erweitert. Damit steht erstmals eine zentrale Plattform für die Verwaltung von Projekten, Benutzern und Projektlizenzen zur Verfügung. Neue Projekte können weiterhin wie gewohnt angelegt werden, während Freigaben und Berechtigungen zentral gesteuert werden. Büro-Organisatoren legen fest, welche Gruppen und Mitarbeiter auf bestimmte Projekt daten zugreifen dürfen. Datenbankzugriffe, Projektfreigaben und Benutzerrechte lassen sich gezielt vergeben und bei Bedarf jederzeit wieder entziehen. Dadurch bleibt die Kon trolle über sensible Projektdaten jederzeit gewährleistet. Besonders bei der Zusammenarbeit mit Zweigstellen oder externen Projektpartnern bieten die neuen Projektlizenzen zusätzliche Möglichkeiten. Statt komplette Projektbestände frei zugeben, kann der Zugriff gezielt auf einzelne Projekte und Personen beschränkt werden. Freigaben lassen sich jederzeit erteilen, ändern oder wieder entziehen. 

Darüber hinaus unterstützt die zentrale Benutzerverwaltung eine bessere Nachvollziehbarkeit von Änderungen und vereinfacht die tägliche Administration. Projektzugriffe werden übersichtlicher, Zuständigkeiten klarer und der organisatorische Aufwand deutlich reduziert. So wird die Projektverwaltung nicht nur leistungsfähiger, sondern auch nachvollziehbarer und sicherer.

Die passende Lösung für jede Anforderung

Die Anforderungen an die Projektverwaltung unterscheiden sich von Büro zu Büro. Während für Einzelanwender vor allem ein einfacher und wartungsarmer Betrieb zählt, stehen bei größeren Teams die gemeinsame Projektbearbeitung und eine zentrale Organisation der Projekte im Vordergrund. Für Einzelanwender und kleinere Büros bleibt die bewährte dateibasierte Datenhaltung die sichere und unkomplizierte Lösung. Sie benötigt keine zusätzliche Infrastruktur und ermöglicht eine schnelle Projektbearbeitung bei geringem Administrationsaufwand. Sobald mehrere Anwender regelmäßig gemeinsam arbeiten oder von verschiedenen Standorten auf Projekte zugreifen, bietet die datenbankbasierte Datenhaltung entscheidende Vorteile. Gemeinsame Projektbestände, zentrale Verwaltung und aktuelle Projekt daten schaffen die Grundlage für eine effiziente und sichere Zusammenarbeit.

Ob Einzelanwender, Planungsteam oder standortübergreifende Zusammenarbeit: Mit der mb WorkSuite 2027 steht für jede Anforderung die passende Projektverwaltung bereit. Anwender entscheiden selbst, welche Arbeitsweise am besten zu ihren Projekten, ihren Prozessen und ihrer Büroorganisation passt.

Nächster Schritt: mb WorkSuite 2027 kennenlernen!

Entdecken Sie die neuen Funktionen und vielseitigen Möglichkeiten der mb WorkSuite 2027 und erfahren Sie, wie sich Tragwerksplanung, Berechnung, Bemessung und Bewehrungsplanung durchgängig bearbeiten lassen. Kontaktieren Sie für eine individuelle Produktvorstellung oder ein maßgeschneidertes Angebot gerne unser Vertriebsteam.

Was ist neu in der mb WorkSuite 2027:

Datenbankprojekte

Mauerwerksbau

Deckenversätze

Konstruktive Bewehrung

Bewehrungsplanung

Koordinationsmodell

Differenzlasten

Brandreduzierter Querschnitt

Alle Neuerungen und Erweiterungen im Detail ...

Über die hier bereits aufgeführten Neuerungen hinaus zeigt Ihnen die Broschüre „Was ist neu in mb WorkSuite 2027“ alle Neuerungen und Erweiterungen im Detail. Die Broschüre "Was ist neu in mb WorkSuite 2027" begleitet die neue Version und gibt in gewohnt kompakter Form einen umfassenden Überblick über die mb WorkSuite 2027.