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Dezember 2013 | Pressemitteilung der mb AEC Software GmbH

Studientag-Vorträge jetzt online

Am 17. Oktober 2013 fand in Kaiserslautern der erste mb-Studientag mit über 90 Teilnehmern statt. In der 3-stündigen Veranstaltung wurde Studenten der Universität und der Fachhochschule Kaiserslautern eine Einführung in die Arbeit mit der mb WorkSuite 2014 gegeben. Dies stieß auf großes Interesse und ist in ähnlicher Form auch an weiteren Hochschulen möglich. Der mb-Studientag-Trailer bietet einen kleinen Einblick in die Veranstaltung.

mb-Studientag Trailer >>

Alle Präsentationen dieses Tages wurden aufgenommen und stehen in einer eigenen Playlist online bereit.

Playlist 1. mb-Studientag in Kaiserslautern >>

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte unter hochschulespamabwehr@spamabwehrmbaecspamabwehr.spamabwehrde.
Wir nehmen gerne Kontakt zu Ihnen auf.

Weitere Informationen unter www.mbaec.de/hochschule.

Bildmaterial zum Download

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Dezember 2013 | Pressemitteilung der mb AEC Software GmbH

Umstellung der Regelwerke im Brückenbau
auf die Eurocodes

Neue MicroFe-Module verfügbar:
M370.de Bemessung von Straßenbrücken aus Stahlbeton
M371.de Bemessung von Eisenbahnbrücken aus Stahlbeton

Mit den DIN-Fachberichten 101 bis 104, Ausgabe 2003, erfolgte die Umstellung vom globalen Sicherheitskonzept der „alten Normenreihe“ (DIN 1072, DIN 1075, DIN 1045, DIN 4227, etc.) auf das Teilsicherheitskonzept der Eurocodes. Die bis April 2013 gültigen DIN-Fachberichte 101 bis 104 basierten jedoch noch auf europäischen Vornormen (ENV-Fassungen) der Eurocodes.

Mit dem Stichtag 1. Mai 2013 erfolgte für den Bereich der Bundesfernstraßen die Bekanntgabe zur Umstellung auf die neuen DIN EN Regelwerke im Allgemeinen Rundschreiben Straßenbau 22/2012.

Die Module der mb AEC Software GmbH sind auf die neuen Eurocode-Regelwerke für Straßen- und Eisenbahnbrücken umgestellt.

<Bild 1: Dialog Straßenbrücken Einwirkungen.jpg>

Nachfolgend werden die wesentlichsten Anpassungen der DIN-Fachberichte an die Eurocodes für Straßenbrücken auszugsweise aufgelistet.

1.   Anpassung des DIN-Fachberichts 101 „Einwirkungen auf Brücken“ an DIN EN 1991-2/NA

Die Festlegungen des Verkehrslastmodells zu DIN Fachberichts 101 für Straßenbrücken beruhen auf Verkehrsmessungen der 80er Jahre. Das Schwerverkehrslastaufkommen ist in den letzten Jahrzehnten jedoch stark angewachsen. Auch für die Zukunft ist mit weiteren Steigerungen zu rechnen. Aus diesem Grunde war es erforderlich, die Verkehrslasten auf Straßenbrücken hinsichtlich des Verkehrslastaufkommens anzupassen.

  • Die deutliche Anhebung des Lastmodells 1 (nach DIN-FB 101) auf einen prognostizierten Verkehr ist die wohl signifikanteste Änderung bei Entwurf und Planung von Straßenbrücken nach DIN EN 1991-2/NA.
    <Bild 2: Vergleich_LM1.pdf> <Bild 3: Fahrstreifen_LM1.pdf>
  • Der Teilsicherheitsbeiwert für Verkehrslasten aus Straßen- und Fußgängerverkehr beträgt 1.35 (statt bisher 1.50).
  •  Der Nationale Anhang der DIN EN 1991-2 sieht die Anwendung des LM 2 (eine Einzelachse) nicht mehr vor. Ebenfalls ist das Lastmodell LM 3 (Gruppe von Achslastkonfigurationen idealisierter Sonderfahrzeuge) im Nationalen Anhang zur DIN EN 1991-2 nicht mehr anzuwenden.
  • Unverändert ist das Ermüdungslastmodell LM 3 zu verwenden. Dabei ist ein zweites Fahrzeug in derselben Spur zu berücksichtigen, sofern es maßgebend wird. Ein zweites Fahrzeug ist jedoch nicht anzusetzen, wenn die Ermüdungsnachweise mit λ–Werten nach den Eurocodes für Bemessung erfolgen (NPD zu 4.6.4 (3)).
  • Die „Nicht häufige“ Bemessungssituation ist nach DIN EN 1991-2 entfallen.
  • Anpralllasten an Pfeiler und Stützen infolge von Straßenverkehr werden in DIN EN 1991-2/NA deutlich angehoben (1500 kN in Fahrtrichtung statt bisher 1000 kN). 
  • Ansonsten entsprechen die Einwirkungen auf Brücken nach DIN EN 1991-2 in vielen Punkten den Regelungen des bisherigen DIN-Fachberichtes 101.

2.   Anpassung des DIN-Fachberichtes 102 „Betonbrücken“ an DIN EN 1992-2/NA

  • Bei Entwurf und Planung von Beton-Straßenbrücken ist das erhöhte Lastmodell LM 1 zu berücksichtigen.
  • Bei den Nachweisen der Ermüdung nach DIN EN 1992-2 ist die Reduzierung der Ermüdungsfestigkeit des Betonstahls durch Absenkung des Wertes ∆σRsk von 195 N/mm² auf 175 N/mm² zu berücksichtigen.
    <Bild 4: Dialog Straßenbrücken Ermüdungsnachweis.jpg>
  • Für die Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit wird  der  Teilsicherheitsbeiwert für Verkehrslasten aus Straßen- und Fußgängerverkehr  von 1.50 (nach DIN-FB 102) auf 1.35 reduziert.

Die bisherigen Untersuchungen in Form von Vergleichsberechnungen an repräsentativen Betonbrücken zeigen, dass sich aus der Erhöhung der Verkehrslasten auch Erhöhungen der Bewehrung ergeben. Bereichsweise führen die derzeitigen Bemessungsregeln unter den erhöhten Verkehrslasten bei einigen Brücken zu dickeren Fahrbahnplatten.

Nähere Informationen: www.mbaec.de

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Dezember 2013 | Pressemitteilung der mb AEC Software GmbH

Eurocode deutschlandweit eingeführt

Die Einführung des Eurocode war die größte stichtagsbezogene Normenänderung, die es bislang in Deutschland gab. Bis auf einige Bundesländer mit einer Übergangsregelung wurde der Eurocode zum 01.07.2012 bundesweit eingeführt. Zum 31.12.2013 wird nun auch in den Bundesländern mit einer Übergangsregelung der Eurocode zur alleingültigen Norm.

Das stellte nicht nur viele Tragwerksplaner und Hochschulen vor große Herausforderungen, sondern auch Hersteller einschlägiger Software für das Bauwesen.

Die mb AEC Software GmbH reagierte sehr früh auf diese Regeländerung und bot schon mit der mb WorkSuite 2012 ein umfangreiches Paket mit leistungsfähiger Software nach Eurocode an. Seitdem wurden kontinuierlich weitere Module der mb-WorkSuite umgestellt. Mit der mb WorkSuite 2014 ist die Umstellung auf den Eurocode abgeschlossen und den Anwendern steht das komplette Programmpaket nach Eurocode zur Verfügung.