MicroFe

Die Eingabe

Grafisch-interaktive Eingabe

Die Eingabe von MicroFe zeichnet sich durch eine intuitive Benutzeroberfläche aus, die vielfältige Funktionen zur effektiven Bearbeitung des Tragwerks bietet. Durch die klare Strukturierung bietet die Oberfläche einen leichten Einstieg und deshalb eine kurze Einarbeitungszeit. Auch bei gelegentlicher Anwendung oder bei Bedienung selten genutzter Leistungsmerkmale stellt diese klare Struktur der Benutzeroberfläche eine deutliche Erleichterung dar.

Arbeiten mit Vorlagen

Die Arbeitsweise mit Vorlagen erleichtert und beschleunigt deutlich die Eingabe in MicroFe, da neue Positionen für das Modell immer auf einer Vorlage, also auf einer kompletten und praxisbezogenen Eingabe basieren. Sobald die Eingabe einer Position gestartet wird, sind alle zugehörigen Vorlagen auswählbar. Alle Eigenschaften der gewählten Vorlage sind im Fenster "Vorlagen" zu sehen und jederzeit veränderbar. Die Anzahl der Vorlagen kann individuell um neue erweitert werden. Ebenso können die Eigenschaften der vorhandenen Vorlagen an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Lastabtrag und Lastweiterleitung

Lückenloser und nachvollziehbarer Lastabtrag bis in die Gründung ist die zentrale Aufgabe eines Tragwerks. So gehört es zum Leistungs­umfang von MicroFe, dass Auflagerlasten als Belastungen für folgende Bauteile definiert werden können. Durch Verwendung des charakteristischen Lastniveaus können für jedes Bauteil automatisch die maßgebenden Bemessungssituationen ermittelt werden. MicroFe-Modelle gliedern sich nahtlos in den Lastabtrag von oder zu anderen FE-Modellen oder BauStatik-Positionen ein und beschleunigen deut­lich die Bearbeitung. Grundlage für den Lastabtrag ist das Ein­binden des Modells mit dem BauStatik-Modul S019 in das Statik-Dokument.

Eingabehilfen

Zusätzlich zu den Konstruktionslinien bietet MicroFe weitere hilfreiche und effektive Hilfsmittel zur schnellen Modelleingabe. Sowohl kartesische als auch polare Raster unterstützen bei regelmäßigen und unregelmäßigen Tragsystemen die Eingabe. Die flexible positions­bezogene Arbeitsweise mit Rastern in MicroFe ermöglicht die Verwendung mehrerer Raster in einem Modell, z.B. für Rohbau und Ausbau. Darüber hinaus können zur Eingabe DXF- oder DWG-Dateien zur Unterstützung hinterlegt und bei der Modelleingabe genutzt werden. Natürlich sind die Layer der DXF/DWG-Dateien wählbar. Alle Eingabehilfen können miteinander kombiniert verwendet werden.

Konstruktionslinien

Grundlegendes Werkzeug für die Eingabe in MicroFe sind die Konstruktionslinien. Diese arbeiten nach dem bewährten und bekannten Prinzip einer Zeichenmaschine. Vergleichbar mit den Linealen der Zeichenmaschine ermöglichen die orthogonal angeordneten Konstruktionslinien ein einfaches Konstruieren, wahlweise mit kartesischen oder polaren Koordinaten, bezogen zum Ursprung der Konstruktionslinien. Ebenso einfach wie mit dem Knauf einer Zeichenmaschine lassen sich die Konstruktionslinien um den Ursprung drehen oder verschieben. Konstruktionslinien stellen ein ideales Werkzeug nach bekanntem Prinzip dar und bieten alle wichtigen Funktionen, um die Konstruktionen des Tragwerks effektiv durchzuführen.

Einwirkungen, Lastfallgruppen und Lastfälle

Die Eingabe der Lastgrößen erfolgt in MicroFe bezogen zu einem Lastfall, i.d.R. auf charakteristischem Lastniveau. Mit der Zuordnung von Lastfällen zu Lastfallgruppen lassen sich spezielle Regeln abbilden, wenn sich z.B. Lastfälle gegenseitig ausschließen. Durch die eindeutige Zuordnung der Lastfälle zu Einwirkungen können für lineare Berechnungen automatisch Bemessungsschnittgrößen gebildet werden. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der Teil­sicherheits- und Kombinationsbeiwerte je Einwirkung nach DIN EN 1990.

Die Verwaltung der Einwirkungen erfolgt zentral im Projekt für alle Berechnungen und Bemessungen.

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